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Über die Tätigkeit des Regionalen Instituts für öffentliche
Verwaltung in Odessa
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Die professionelle Ausbildung für den Staatsdienst ist eine
wichtige Voraussetzung für die Stabilität des Staates und den Aufbau
einer sozial orientierten Marktwirtschaft.
Die Nationale Verwaltungsakademie des Präsidenten der Ukraine und
ihre regionalen Institute spielen eine zentrale Rolle bei Aus- und
Weiterbildung sowie der Umschulung öffentlicher Bediensteter. Mit der Qualifizierung
von leitenden Verwaltungsangestellten in den Bereichen Management, öffentliche
Verwaltung und Projektverwaltung will das Regionalinstitut in Odessa zur
Erneuerung der Personalstrukturen in den öffentlichen Verwaltungen der
Region beitragen.
Auf Grundlage des Erlasses Nr. 824 des Präsidenten der Ukraine vom
11. September 1995 wurde die Odessaer Abteilung der Ukrainischen Akademie
für öffentliche Verwaltung des Präsidenten der Ukraine gegründet.
Mit dem Erlass Nr. 850 des Präsidenten wurde die Einrichtung in Regionalen
Instituts für öffentliche Verwaltung in Odessa umbenannt. Seitdem arbeitet
das Institut als unabhängige höhere Bildungseinrichtung der IV.
Ebene.
Das Odessaer Institut ist verantwortlich für die Aus- und
Weiterbildung von Staatsbediensteten der Autonomen Republik Krim, der Regionen
Vinnitsa, Nikolaev, Odessa und Cherson sowie der Stadt Sewastopol.
In der Südlichen Ukraine war das Institut 1998 die erste
Einrichtung, die die Ausbildung von Staatsbeamten im Magisterprogramm der öffentlichen
Verwaltung mit der Spezialisierung auf „Gesundheitsverwaltung“ angeboten hat.
Seit 2004 können sich die zukünftigen Staatsbediensteten in diesem
Magisterprogramm auf „Kulturverwaltung“ spezialisieren.
Schwerpunkte der Lehre:
- Ausbildung von Staatsbediensteten mit einem Magisterabschluss in „öffentlicher Verwaltung“
in Voll- und Teilzeitkursen oder im Fernstudium.
- Ausbildung von Verwaltungsspezialisten für den öffentlichen Gesundheitsbereich mit einem
Magisterabschluss in „öffentlicher Verwaltung“ im Fernstudium.
- Ausbildung von Verwaltungsspezialisten für den öffentlichen Kulturbereich mit einem
Abschluss als „Magister in öffentlicher Verwaltung“ im Fernstudium.
- Voll- und Teilzeitausbildung von Verwaltungsspezialisten für den Bereich öffentliche
Projektverwaltung mit einer anschließenden Befähigung zum „Leiten
von öffentlichen Projekten und Programmen“.
- Voll- und Teilzeitausbildung mit der anschließenden Befähigung als „Spezialist
für Organisationsmanagement“
- Fortbildung Staatsbediensteter und Amtsinhaber der kommunalen Selbstverwaltung mittels der
Verbesserung und Vertiefung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die für
die professionellen Arbeit unerlässlich sind.
- Entwicklung von Empfehlungen für die bessere und effektivere Arbeit der Verwaltungsorgane
der Gebietskörperschaften
- Durchführung wissenschaftlicher Forschung auf den Gebieten „öffentliche Verwaltung“
sowie „Verwaltung und Entwicklung von Projekten“
Lehre und Methodik gewährleisten 10 Lehrstühle:
Öffentliche Verwaltung und Selbstverwaltung, Europäische
Integration, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Philosophische und
sozialpolitische Wissenschaft, Informationstechnologie und Verwaltungssysteme,
Ukrainisch und Fremdsprachen, Recht und Gesetzgebung, Gesundheitsverwaltung,
Verwaltung und Organisation, Projektverwaltung.
Die Ausbildung an der Fakultät für öffentliche
Verwaltung erfolgt in folgenden Spezialisierungen:
- Legislative und normative Prozesse
- Regionale Verwaltung
- Öffentliche Regulierung von Wirtschaft und unternehmerischer Tätigkeit
- Soziale und humanitäre Politik
- Öffentliche Gesundheitsverwaltung
- Öffentliche Kulturverwaltung
Für die Lehrveranstaltungen steht hochqualifiziertes
wissenschaftliches Personal aus Kiew, Odessa und dem Ausland ebenso zur Verfügung
wie erfahrene Verwaltungsspezialisten aus der Praxis.
Das Institut ist Mitglied des Netzwerkes von Instituten und Schulen für
Öffentliche Verwaltung in Zentral- und Osteuropa (NISPACee), der
Ukrainischen Assoziation für Projekt Management (UPMA), der
Internationalen Assoziation für Projekt Management (IPMA) und des Südosteuropäischen
Bildungsnetzwerkes (SEE ECN). Mithilfe von internationalen Partnern ist es der
Akademie möglich, ihren Studenten und Mitarbeitern thematische Seminare,
elektronischen Informationsaustausch, Fachliteratur, Praktika und Studien im
Ausland sowie die Teilnahme an internationalen Konferenzen und Symposien
anzubieten.
Seit 2003 erstreckt sich die Ausbildung der wissenschaftlich-pädagogische
Fachkräfte auf Aspiranten, Doktoranden und Bewerber. Die Fachkräfte
werden in folgenden Berufen ausgebildet:
25.00.01 – Theorie und Geschichte der öffentlichen Verwaltung
25.00.02 – Mechanismen der öffentlichen Verwaltung
25.00.03 – Öffentlicher Dienst
25.00.04 – Örtliche Selbstverwaltung.
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| Reform |
Die Modernisierung
und Qualifizierung der Aus- und Weiterbildung für staatliche Bedienstete (Etappen und die
Prioritäten der Reform)
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| Zusätzliche Informationen |
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